Aktuelles
Unter diesem Punkt werden Sie laufend über
alles Interessante im Bezug zum Sportangeln in Ostjütland
unterrichtet. Dies können z. B. Notizen zu den interessantesten
Fängen in der Region oder auch wichtige Unternehmen zum
Gewässerschutz sein.
 Angeln
gerade jetzt!
Die Seite wird einmal im Monat aktualisiert,
so daß es sich immer lohnt hereinzuschauen. Haben Sie selbst
interessantes Material - z.B. einen riesen Fisch gefangen - sind
Sie herzlich eingeladen, uns eine E-mail zu schicken. Die Adresse
steht am Ende der Seite.
Angeln im September
Bewegliches Angeln am Fluß
Jetzt im September haben die meisten größeren,
geschlechtsreifen Meerforellen die Salzwasser-Speisekammer mit
den Laichplätzen im Frischwasser ausgetauscht. Sie sind
nicht mehr silberblank, sondern haben inzwischen ihre charakteristische
Laichtracht erhalten.
Die Fische - besonders die männlichen
- behaupten zu dieser Jahreszeit ihr Territorium. Dies kann man
ausnutzen, indem man mit wiederholtem Auswerfen der Angel an
die gleiche Stelle die Fische zum Anbeißen reizt.
Man sollte immer daran denken, daß
man jetzt am Ende der Saison nur selten alleine am Fluß
ist. Deshalb hat man nun auch in Dänemark - wie bereits
in anderen Ländern - an vielen Stellen Regeln für das
bewegliche Angeln eingeführt. Auf diese Weise möchte
man vermeiden, daß einzelne Sportfischer die besten Standorte
belagern. Die Regeln besagen, daß man sich während
des Angelns allmählich den Strom hinunterbewegt.
Ergiebige Regenfälle am Monatswechsel
Juli-August sichern, daß viele Lachse und Meerforellen
die ostjütischen Auen hinaufgewandert sind. Sowohl die Gudenå
als auch die Kolindsund Kanäle bei Grenå haben
deshalb jetzt im September gute Angelmöglichkeiten zu bieten.
In der Gudenå hat man sogar gute Chancen einen waschechten
Lachs zu fangen.
Regen und Wind an der Küste
Die ganz großen Forellen haben nun
beim Suchen nach ihren Laichplätzen in den Auen das Salzwasser
verlassen. Die verbliebenen Meerforellen entlang der Küste
sind deshalb kleiner, aber deshalb nicht unbedingt leichter zu
fangen. Sie sind dick und nach einem langen, gefrässigen
Sommer wohlgenährt.
Am allerschwersten sind sie an den schönen
Septembertagen zu fangen, wenn die Sonne von einem wolkenlosen
Himmel scheint, und das Wasser spiegelblank ist. Dann muß
der Sportangler sich oft damit begnügen, sich an der Natur
zu erfreuen. Denn unter solchen Bedingungen beißen nicht
viele Fische an. Es sei denn, man greift auf die leichteste Ausstattung
in Form von klitzekleinen Blattspinner und ebensolche Fliegen
zurück, die selbst die fettesten Meerforellen nicht immer
ignorieren können.
Es ist weit aus leichter, mit den goldenen
Herbstforellen an regnerischen Tagen, wenn der Wind das Wasser
aufwühlt, in Kontakt zu kommen. Dies erinnert sie sicher
an den kommenden Winter: an das bevorstehende Laichen und den
Futtermangel. Sie beginnen deshalb entlang der Küsten zu
wandern und nehmen in der Regel das zu sich, was sich anbietet.
Und im Gegensatz zu den stillen Tagen beißen
die Fische nun gerne selbst an die größten Blinker
und Fliegen. Der Biß ist hart und andauernd - der nachfolgende
Kampf ebenfalls!
Auf den Landspitzen in der Århus
Bucht und entlang der schönen Küste Djurslands
finden sich im September viele gute Angelplätze.
September am See
Ist man auf die schwarzgestreiften Räuber
der Seen aus, kann man kaum einen besseren Angelmonat als den
September finden.
Die Fische sind nach den Raubzügen
in dem Rankenbrei wohlgenährt, und das Wasser ist noch immer
so warm, daß die Fische noch aktiv am Tage jagen. Der September
ist ein idealer Monat, wenn man leckere Barsche für die
Küche fangen möchte.
Hechte sind nicht ganz so leicht in dem
noch verhältnismäßig warmen Wasser an den Hacken
zu bekommen. Sie halten sich noch in den tieferen und somit kühleren
Wasserbereichen auf. Dort geht es ihnen am besten. Ihre Hochsaison
ist erst im Oktober und November, wo sie wieder im flacheren
Wasser anzutreffen sind. Hier sind sie leichter zu finden und
zu fangen.
Der launische Zander hat seine Hochsaison
ebenfalls erst am Ende Jahres, wenn der erste Frost eingesetzt
hat und das Wasser klarer gemacht hat. Im Moment kann er schwer
zu finden sein.
Sowohl Hecht als auch Barsch kann im September
am besten in den vielen Seen um Silkeborg oder im Glenstrup
See und Fussing See etwas weiter nördlich nachgestellt
werden.
Sauerstoffschwund im Meer
Ist man hauptsächlich am Sportfischen
auf dem Meer interessiert, ist der September leider nicht der
beste Monat des Jahres. Denn jetzt setzt der erste Sauerstoffschwund
ein und macht sich für die Fischerei bemerkbar.
Da das Wasser - trotz eines teilweise recht
grauen und regnerischen Sommers - noch immer recht warm ist,
liegen die besten Angelplätzen dort, wo tiefes Wasser und
eine frische Strömung zu finden sind. Dies kann entweder
dicht unter Land sein oder über Sandbänken und Riffen
etwas weiter draußen.
Der sich jährlich wiederholende Sauerstoffschwund
vertreibt die Dorsche aus den größeren Tiefen, wo
sie den Sommer verbracht haben - verborgen vor dem warmen Badewasser,
das diesen Kaltwasserfischen sicher nicht gut bekommt. Sie sollten
sich jetzt in geringeren Tiefen finden lassen, am besten dort,
wo eine frische Strömung für sauerstoffreiches Wasser
sorgt.
Das Fahrwasser um Sletterhage hat
beides zu bieten - Steilhänge und starke Strömung.
Es deshalb nahezu immer möglich, dort einige fangbare Fische
zu finden, während man auf kühleres Wasser wartet.
|