Aktuelles
Unter diesem Punkt werden Sie laufend über
alles Interessante im Bezug zum Sportangeln in Ostjütland
unterrichtet. Dies können z. B. Notizen zu den interessantesten
Fängen in der Region oder auch wichtige Unternehmen zum
Gewässerschutz sein.
 Angeln
gerade jetzt!
Die Seite wird einmal im Monat aktualisiert,
so daß es sich immer lohnt hereinzuschauen. Haben Sie selbst
interessantes Material - z.B. einen riesen Fisch gefangen - sind
Sie herzlich eingeladen, uns eine E-mail zu schicken. Die Adresse
steht am Ende der Seite.
Angeln im Februar
Rutten beim Laichen
Die Rutte nimmt einen besonderen Platz
unter den Seefischen ein, da es die einzige Dorschart ist, die
im Süßwasser lebt. Ihr Bartfaden verrät die Verwandtschaft
mit den im Salzwasser lebenden Dorschen. Oft wird die Rutte wegen
der Ähnlichkeit mit Quappen "Frischwasserquappe"
genannt.
Wie die übrigen Dorscharten bevorzugt
auch die Rutte kaltes Wasser. Dies zeigt sich bereits daran,
daß sie im tiefsten Winter laicht, wenn die Wassertemperaturen
am niedrigsten sind. Dies ist in der Regel am Anfang Februar
der Fall. Zu diesem Zeitpunkt versammeln sich die Rutten in großen
Gruppen im tiefen Wasser, wo das Laichen in bester Dorschmanier
als eine Art "Massenhochzeit" mit vielen Teilnehmern
vor sich geht.
Von zeit zu Zeit sind die Seen im Februar
zugefroren. Dies ermöglicht eine ganz andere, interessante
Form des Angelns mit speziellem Gerät. Oft sind die Seen
jedoch nur an wenigen Tagen im Februar zugefroren, und nur an
wenigen Stellen ist das Eis begehbar.
Rutten sind typische nachtaktive Fische,
die Schlupfwinkel und Dunkelheit am Tag aufsuchen. Es hat deshalb
kaum Sinn, nach Rutten am Tag bei schönstem Sonnenschein
zu angeln. Man muß sich daher an das Nachtangeln mit natürlichem
Köder halten. Ein eiskaltes Vergnügen, dem mit Vorteil
an den Silkeborg Seen nachgegangen werden kann, wo sich
ein guter Bestand dieses wohlschmeckenden Fisches findet.
Dorsche beim Laichen
Die großen Laichdorsche sammeln sich
jetzt überall an den Laichplätzen. Das Laichen selbst
ist eine Art Massenhochzeit, bei der viele Fische gleichzeitig
laichen. Es handelt sich jedoch nicht um Schwarmlaichen, denn
die Dorsche bilden immer ein Paar, wie es Taucher beobachtet
haben.
Der Dorsch hält sich normalerweise
am Boden auf, oft sucht er jedoch auch die oberen Gewässerzonen
auf, wo er Fische wie Hering und Sprotte jagt. Er verliert dann
sein dunkles Aussehen und wird heller. Während des Laichens
findet man den Dorsch stehend unmittelbar über dem Boden
in markanten "Beulen", die sich deutlich auf dem Echolot
des Bootes abzeichnen.
Diese "Beulen" sind unglaublich
konzentriert über ganz wenige Quadratmeter Boden. Es erfordert
deshalb einen aufmerksamen Schiffer diese zu entdecken, und einen
schnellen Angler, der dorthin gelangt, bevor das Boot über
diese "Beulen" hinweggetrieben ist. Es ist sowohl für
den Schiffer, der die "Beulen" lokalisieren muß,
als auch für den Angler, der die Fische fangen muß,
eine große Herausforderung.
Obwohl die Dorschfischerei im Kattegat
in den letzten Jahren auf Grund von Überfischung durch die
großen und effektiven Trawler enttäuschend war, sind
die Gründe vor Sletterhage und Djursland in
der Regel gute Stellen, um in Kontakt mit Dorsch zu kommen.
Kalte Küsten und langsame
Forellen
Milde Winter ermöglichen es, Meerforellen
den ganzen Winter über zu fangen. Auf jeden Fall, wenn man
die brackigen Innenförden aufsucht, wo die Fische sich versammelt
haben. Zeitweise ist sicherlich Eis auf diesen fast Süßwassergewässern,
aber meistens kann man eisfreies Wasser zum Angeln finden.
Die Fische sind normalerweise recht träge
in diesem kalten Wasser, aber sie sind dennoch zu fangen. Besonders
gute Karten hat natürlich der Sportfischer, der seinen Köder
langsam durch das Wasser ziehen kann. Hier hat der Fliegenangler
mehrere Vorteile. Zum einen kann er seine Fliegen langsam bewegen,
zum anderen kann er kleine Fliegen benutzen, die die Fische bewältigen
können.
Der Spinnangler kann es seinem fliegenfischenden
Kollegen doch leicht nachmachen, wenn er ein wassergefülltes
Buldo mit einer angehängten Fliege benutzt, dann das Tempo
drosselt, so daß die Fliege natürlich durch das Wasser
zieht. Nur die wenigsten Meerforellen können dann widerstehen.
Zu den guten Winterplätzen in Ostjütland
gehören Mariager Fjord im Norden sowie Kalø
Vig im nördlichen Teil der Århus Bucht. Weiter
im Süden finden sich gute Stellen am Horsens Fjord.
Charakteristisch für diese Plätze sind flache Stellen
mit Frischwasserzulauf.
Anfang der Saison
Am 16. Januar fiel an vielen Flüssen
und Auen in Ostjütland der offizielle Startschuß zum
Saisonauftakt.
Zum Saisonauftakt sind die Flüsse
oft von Hochwasser betroffen. Der Großteil des Schnees
ist geschmolzen und in den Flüssen abgelaufen - oder es
har viel geregnet. Der Wasserstand steigt, und die Flüsse
werden trübe und dadurch schwierig zu befischen.
Trotzdem werden zum und nach dem Saisonauftakt
in der untere Gudenau und in den Kolindsund Kanälen
auf Djursland viele Fische gefangen. Natürlich werden viele
abgelaichte Forellen an Land gezogen, aber man kann auch viele
schöne Grönländer und einzelne blanke Überspringer
von 1-2 kg fangen. Die meisten werden natürlich mit Würmern
gefangen, aber auch Fliegenfischen mit Spinnrute ist erfolgreich.
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